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Der Gründer - Wolfgang Graef

Schon 1993, als er die Leitung der Sing- und Musikschule übernahm, stand für Wolfgang Graef fest, dass er in Regensburg ein Symphonisches Blasorchester gründen wollte. Ein Vorhaben, das er allen skeptischen Stimmen zum Trotz binnen weniger Wochen in die Tat umsetzte.

Wolfgang Graef wurde 1959 in Kronstadt (Siebenbürgen) geboren. Ab seinem 12. Lebensjahr besuchte er die Musikschule in Kronstadt; mit 15 Jahren erhielt er Privatunterricht (Klarinette und Musiklehre). Drei Jahre später wechselte er an das musische Pestalozzi Gymnasium in München, wo er sein Abitur in den Leistungsfächern Musik und Mathematik ablegte. Sein Studium an den Musikhochschulen in München und Stuttgart (Klarinettenklassen: Prof. Gerd Starke und Ulf Rodenhäuser) schloss er als Staatlich geprüfter Musiklehrer und Orchestermusiker ab.

Nach einem künstlerischen Aufbaustudium an der Hochschule für Musik in Stuttgart folgten die Mitwirkung in verschiedenen Orchestern und Kammermusikgruppen wie z.B. beim Ludwigsburger Festspielorchester, der Bodensee-Philharmonie Konstanz, im Württembergischen Klarinettenquartett oder im Münchner Bassetthorntrio sowie zahlreiche solistische Auftritte. Des weiteren wurde Graef mit Lehraufträgen für Klarinette, Saxophon und Orchesterleitung und Kammermusik an verschiedenen Schulen betraut. Um seine Fähigkeiten als Orchesterleiter zu vervollkommnen, belegte Graef zusätzliche Dirigierkurse u.a. bei Prof. Thomas Ungar (Stuttgart), Prof. Felix Hauswirth (Schweiz) und Prof. Ronald Johnson (Iowa/USA). "Sie sollen nicht zeigen, dass gespielt wird, sondern wie gespielt werden soll!" - diese Aussage von Prof. Ungar zählt zu den wichtigsten Erfahrungen dieser Kurse.

Die Literaturauswahl der von ihm geleiteten Konzerte orientiert sich am konzertanten Rahmen der Aufführung. Gerne stellt er seine Konzerte unter ein bestimmtes Motto. So entstanden in Regensburg die Faschingskonzerte, Gedenkkonzerte, Unterhaltungskonzert (Bürgerfest und Brückenfest), die Serenata Notturna, die Nacht der Filmmusik, Kirchenkonzert und Eine Nacht in blau. "Ort, Zeitpunkt und Inhalte der Aufführung sollten nach Möglichkeit eine nachvollziehbare Einheit bilden". Um dafür die richtigen Werke und die dazugehörigen Noten zu finden, nimmt Graef weite Wege in Kauf. Als Ergebnis lernt er dabei nicht selten Komponisten und Arrangeure kennen, die dann extra für das sbor schreiben oder arrangieren.

Die Probenarbeit mit dem sbor orientiert er am tatsächlichen Bedarf der Musiker. Dabei gilt es, sehr unterschiedliche Leistungsstandards unter einen Hut zu bringen, stets ein schwieriger Spagat, vor allem dann, wenn die eingeforderten Leistungen stark abhängig sind von dem musikalischen Niveau der angepeilten Ziele. Die Erfolge der letzten Konzerte und Jahre geben ihm Recht, sowohl was die Anzahl der "nachwachsenden" Musiker bei einer relativ starken Fluktuation (Schüler und Studenten) betrifft als auch die positiven und aufmunternden Kritiken und Konzertbesprechungen. Im Herbst 2000 legte Herr Graef sein Amt als künstlerischer Leiter nieder, um sich anderen wichtigen musikalischen Aufgaben zu widmen.