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Musikalische Zauberwelten

Beeindruckendes Konzert der Bläserphilharmonie Regensburg in der Sportparkhalle

SCHWARZENFELD (mau). Ein besonderes Highlight setzte die Bläserphilharmonie Regensburg mit musikalischen "Zauberwelten" in der Sportparkhalle. Nahezu 200 Besucher aus der mittleren und südlichen Oberpfalz füllten die Mehrzweckhalle. Die Organisation des Konzertes übernahm wieder Christine Holzinger - selbst Mitwirkende im Orchester und Schwarzenfelderin.

Zum sechsten Mal gastierte die Bläserphilharmonie Regensburg unter dem Dirigat von Jörg Seggelke in Schwarzenfeld. Sie besteht gut zur Hälfte aus Studenten, die Erfahrungen aus ihren Heimatkapellen ins Orchester einbringen. Wie schon immer, lag auch diesmal der Schwerpunkt der Literaturauswahl wieder auf Originalwerken, hochwertig bearbeitet für sinfonische Musik und anspruchsvoll interpretiert. Das Orchester, stets mit stürmischen Beifall und Bravorufen aus dem Publikum bedacht, zeichnet sich durch seine Unvoreingenommenheit in der musikalischen Auseinandersetzung und der Hingabe an den sinnlichen Moment aus.

Begeisterte Zuhörer

Mit einer imposanten "Fanfare" begrüßten die Musiker ihre begeisterten Zuhörer, die aus der 1. Sinfonie des holländischen Komponisten Johan de Meij stammt. Dieses Werk, vor zwei Jahren auf CD eingespielt, konnte in der Pause erworben werden. Mit dem Eröffnungsstück "Magic Overture" von Thomas Doss, eine Originalkomposition eines noch jungen deutschen Komponisten, zeichnete das Orchester verschiedene musikalische und magische Bilder durch ihre besondere Instrumentation heraus.

"Die Nacht auf dem kahlen Berge" von Modest Mussorgsky führte mit unheimlichen Gestalten bei einem mitternächtlichen Tanz des Teufels und Spuk eines Hexensabbats mit anschließender Grabesruhe ins große Reich der Fantasie.Das schwere Originalwerk aus dem 19. Jahrhundert wurde für Instrumente des Blasorchesters instrumentiert, aber nicht bearbeitet. Obwohl schwer für die Musiker zu spielen, meisterten sie das Werk mit Bravour. Nach dem dritten großen Originalwerk "Masquerade" von Philip Sparke, geschrieben im Jahr 2003 für das schweizerische Blasorchester aus "Willis Au" bei Luzern zu deren 175-jährigen Bestehen, ging es in die Pause.

Weiter ging es mit einem Hexensabbat, der Suite "Saga Candida" aus "Die Saat des Satans". Der Hexentanz aus dem Mittelalter wurde von Bert Appermont im 20 Jahrhundert auf eine neue Art vertont und mit viel Engagement und großer Qualität von der Bläserphilharmonie Regensburg gespielt. Aus der Filmreihe "Harry Potter" spielte das Orchester eine Symphonic Suite von John Williams, dessen Original natürlich in Hollywood geschrieben wurde.

Zwei Zugaben

Zurück zum Werk "Das Phantom der Oper", denn "Zauberei" machte es möglich, dass aus Dirigent Jörg Seggelke ein junger Nachwuchsdirigent mit Namen Wolfgang Gottmann wurde. Sehr einfühlsam und mit eben so großem Engagement leitete er das "schwergewichtige" Werk, das die Zuhörer mit viel Begeisterung quittierten. Stehende Ovationen erzwangen zwei weitere Zugaben mit "Tanz der Vampire" und dem Potpourri "Wicked" (verhext) nach dem uralten Musical "Der Zauberer von Oz".

23.02.2009 | Der Neue Tag